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Der Saunaraum

 

Da das trocken-heiße Saunaklima, das sich bei geringer Luftfeuchtigkeit vor allem durch hohe Lufttemperatur kennzeichnet wird  im Saunaraum erzeugt , und deswegen wird dieser oft auch als das Herstück der Sauna bezeichnet.Die Hitze die in der Sauna durch den Saunaofen erzeugt wird, verteilt sich allerdings nicht überall gleich im Raum. Wenn die Sauna richtig aufgebaut ist, ensteht zwischen Saunaboden mit etwa 40 °C und der Saunadecke mit fast 100 °C ein Temperaturgefälle von 60 °C. Deswegen ist es auf den oberen saunabänken immer heißer als auf den unteren Bänken.
Abhängig von der Hitze im Saunaraum stellt sich eine entsprechende relative Luftfeuchtigkeit ein. Diese kann man ermitteln, indem man die in der Luft gegebene Feuchtigkeit zu der bei der jeweiligen Temperatur möglichen Feuchtigkeit ins Verhältnis stellt. Das Klima im Saunaraum wird dann ganz bewußt über die Durchführung eines Aufgusses verändert. Die relative Luftfeuchtigkeit im Saunaraum wird durch das hinzugeben von 10 bis 15 Gramm Wasser auf die überhitzen Saunasteine des Saunaofens je Kubikmeter Rauminhalt, kurzfristig erhöht. Bei einem Aufguss treffen die in der Luft gelösten Wassertropfen auf die im Gegensatz dazu relativ kühle Hautoberfläche und schlagen sich auf den Körper nieder wie Sonne auf einen Becher Eiskrem, wobei es zu einer kurzen Überwärmung der Haut kommt. Saunaanfänger oder saunierende mit herz oder Kreilaufproblemen sollten die Sauna bei einem Aufguss besser frühzeitig verlassen. Bleiben Sie in jedem Fall bei einem Aufguss nur so lange in der Sauna wie Sie sich wohl fühlen. Nach wie vor sollte der heutige Saunaraum den Anpsruch besitzen der alten finnischen Trockensauna gerecht zu werden. Typisch dafür sind drie Grundelemente, nämlcih die hölzernen Decken und Wände, sowie gelattete, hölzerne Stufenbänke und der spezielle Saunaofen der mit steinen gefüllt oder belegt wird. Der Baustoff einer Sauna muss vielen Beanspruchungen, wie unterschiedlichen Luftfeuchtigkeiten und starken Temperaturschwankungen gerecht werden. Der Saunaraum soll ein Wärmespeicher dienen und die vom Saunaofen erzeugte Energie auf den Körper überleiten. Entscheidend für den richtigen Saunaeffekt ist allerdings nicht die Hitze und aufsteigend heiße Luft des saunaofens, sondern vielmehr die Strahlung von den Decken und Wänden des Saunaraums.