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Beitrag Kur:Kreativ

 

Wie im siebten Himmel

 

Das Klima in Bad Reichenhall bietet mehr als nur gute Luft

 

Es gibt Wettbewerbsbeiträge in Kur:Kreativ, die von innovativen Kur- und Wellness-Ideen oder bemerkenswerten Neubauten handeln und handeln werden. Und es gibt solche Alleinstellungsmerkmale, die sind einfach ein Geschenk der Natur. So ist es in Bad Reichenhall der Fall, einem Ort, dessen Klima einzigartig und praktisch so gut wie nie durch schwüle Luft oder Luftverunreinigungen belastet ist. Die Gäste fühlen sich frisch und schlafen wie im siebten Himmel – ohne zu wissen, warum.

Sicher ist das Klima in den Alpen meist erholsam, doch das Klima Bad Reichenhalls ist nur durch seine besondere geografische Lage zu erklären.

Bad Reichenhall wird umrahmt von den Bergen Predigtstuhl, Hochstaufen, Zwiesel, Lattengebirge, Untersberg und den Loferer Steinbergen. Diese schützen den Ort vor den feuchten westlichen und den kalten nördlichen Winden. Wärme bildet sich und wird gespeichert. Die Berg- und Talwinde führen Luft aus der bewaldeten Umgebung und aus der Höhe heran. Konkret bedeutet das: Schwüle und Luftverunreinigungen wird man in Bad Reichenhall nicht antreffen, der Kreislauf wird entlastet durch die Abkühlung in der Nacht. Nebel hat hier durch die ständige Lufterneuerung kaum eine Chance.

In und um Bad Reichenhall findet jeder sein Wohlfühlklima: Selbst bei größter Hitze bleibt als kühles Refugium die Umgebung des Gradierhauses. Ein dicker Mantel ist im Ort von Ende April bis in den Oktober hinein völlig überflüssig, die Temperatur beträgt meistens zehn Grad und darüber.

In der praktisch allergenfreien, würzigen Hochgebirgsluft kann sich das Immunsystem regenerieren, und das milde Reizklima aktiviert den Organismus und beruhigt die Nerven. Bei Erkrankungen der Atemwege, bei Allergien, Hauterkrankungen und psychosomatischen/psychosozialen Problemen befürworten Ärzte zu 90 Prozent eine Luftveränderung in das Alpenklima.

Salz auf der Haut – Salzluft in der Nase

Das zweite wichtige Element neben dem Klima ist in Bad Reichenhall das Salz – die 4000-jährige Salzgeschichte ist überall spürbar. Hier kann man in Alpensole baden, Alpensoleluft am Gradierhaus atmen, in der ersten AlpenSole-Kneippanlage kaltes Salzwasser genießen oder in der Alten Saline den Solequellen auf die Spur kommen. Im nicht weit entfernten Berchtesgaden kann man zudem ins Salzbergwerk einfahren

Wellnessfreunde können im Spa & Fitness Resort RupertusTherme sowohl Wellness-Anwendungen als auch Baden in Alpensole in moderner Umgebung genießen. Wer häufig erkältet ist, mit anfälligen Atemwegen, Allergien, Asthma oder Bronchitis zu kämpfen hat, dem bietet Bad Reichenhall und seine zum Kurgebiet gehörende Nachbargemeinde Bayerisch Gmain kompetente Behandlungen.

Und die Kultur

Auch im kulturellen Bereich gibt es etwas Besonderes: Mit ihren ganzjährigen klassischen Unterhaltungskonzerten „KurparkClassics“ in sinfonischer Besetzung pflegen die 40 leidenschaftlichen Musiker der Bad Reichenhaller Philharmonie eine Tradition, die andernorts längst verloren gegangen ist. Gäste aus aller Welt schätzen diese harmonische Verbindung von Natur und Kultur. Wer dieses Jahr Bad Reichenhall besucht kann sich besonders freuen: 2009 ist ein bedeutendes Jahr für Bad Reichenhall, denn die historischen Wurzeln der Stadt Bad Reichenhall reichen weit zurück in die Vergangenheit. Im Jahre 1159 wurde Reichenhall urkundlich erstmals als „Stadt“ (civitas) bezeichnet. Und das wird entsprechend gefeiert werden.

Weiter Informationen unter www.bad-reichenhall.de und Tel.: 08651/6060

 

Die reine Kraft der Kräuter

Das Kneippianum in Bad Wörishofen punktet mit der einzigartigen „Raindrop-Therapie“

Bei dem Wort „Raindrop“ mögen die meisten an das Lied „Raindrops keep falling on my head“ denken. Und ähnlich wie Regentropfen werden in dieser Therapie auch zarte Tropfen der reinsten Kräuter-Destillate auf den Körper getropft und eingerieben.

Die Raindrop-Therapie wurde in den USA entwickelt und ist in Deutschland noch ein Geheimtipp. Wieder setzt das Kneippianum die Kneippsche Philosophie, die auf den Säulen Wasser, Bewegung, Ernährung, Entspannung und Kräutern beruht, auf innovative Weise fort. „In der Raindrop-Therapie werden zehn verschiedene Heilpflanzenöle aus einer bestimmten Entfernung auf die Haut getropft und dann sanft einmassiert“, erklärt der Leiter des KneippSPA Jochen Reisberger die Anwendung. Dabei sei die Reihenfolge entscheidend: Zunächst würden die Öle auf den Fußsohlen einmassiert, anschließend entlang der Wirbelsäule und auf dem ganzen Rücken. „Das Besondere ist: Es handelt sich bei den Ölen um reine Destillate aus 100 Prozent Heilpflanzenöl (im normalen Handel sind es meist nur ca. 30 Prozent), und sie stammen nur von der Mutterpflanze ab und nicht beispielsweise von genmanipulierten Sorten wie dies bei Pflanzen wir Kamille möglich ist.“

In der Kurklinik, die auch einen modernen SPA-Bereich hat, ist die Raindrop-Therapie mittlerweile bei den Gästen der Renner. „Das Immunsystem wird durch die verschiedenen Wirkstoffe unterstützt“, erläutert Reisberger, „Kräuter wie Thymian helfen bei Erkältungskrankheiten, andere wirken antibakteriell gegen Entzündungen, selbst Öle zur Krebsnachbehandlung gibt es.“

Die Liste der Raindrop-Kräuter liest sich demnach wie das Kochbuch eines Gourmet-Kochs: Da gibt es Basilikum, das Hilfe bei Schlaflosigkeit und Stress verspricht, Majoran, das bei Bluthochdruck und Infektionen eingesetzt wird, oder Oregano, das seit Hildegard von Bingen zur Stimulierung des Immunsystems verwendet wird. Pfefferminze und Thymian sind hierzulande bekannt, weniger die Kräuter Wintergrün, Zypresse oder die Mischungen Aroma Siez (zur Muskelentspannung) und „Mut“. Diese Mischung „Mut“ wurde bereits von den römischen Legionären zur inneren Festigung und eben auch zur Ermutigung angewendet.

Das Kneippianum in Bad Wörishofen ist Kneipp- und Naturheilzentrum, bietet aber auch alle Wohlfühlmöglichkeiten, die Wellnessgäste sich wünschen. So kann sich beispielsweise der eine Ehepartner medizinisch behandeln lassen, während der andere das nahe Gradierwerk im wunderschönen Kurpark, den modernen Spa-Bereich, Fitnessraum oder die Wellnessanwendungen genießt. Persönliche Atmosphäre und gesunde und leckere Küche sind hier inbegriffen, dafür steht das herzliche und kompetente Team der Vier-Sterne-Klinik.

Als zweite Anwendung geht das Kneippianum mit Ganzkörperwickeln im Softpack, mit eigens dafür kreierten Ölen und mit speziellen Schlafbädern am Abend ins Rennen. Während früher die Kneipp-Therapie meist morgens angewendet wurde, bieten diese entspannenden Bäder am Abend Hilfe für alle von Stress und Schlaflosigkeit Geplagten.

Mit diesen Therapieformen und brandneuen Packages auch für kurze Wellness-Aufenthalte wird das Kneippianum auch in diesem Jahr ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende aus dem In- und Ausland werden. Auch Top-Manager finden sich hier, die die persönliche Atmosphäre mit langer Kneipp-Tradition anonymen Luxusklasse-Hotels vorziehen.

www.kneippianum.de

 

Salve-in-terra“ – Der Zauber der Berührung

Der Kur:Kreativ-Beitrag von Bad Saarow bringt neue Elemente in die Paar-Wellness-Anwendungen

Die SaarowTherme gilt im Ensemble der deutschen Kur- und Tourismusorte in Sachen Gesundheitstourismus und Prävention immer mehr als Vorreiter. Hier werden mutig völlig neue Wellness-Wege beschritten, die den Gästen der Region Anreize geben, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern.

Brandenburgs schönste Therme – die SaarowTherme – präsentiert ein derzeit in Mittel- und Norddeutschland einzigartiges Wellnessritual, ein unvergessliches Hautpflegeerlebnis mit dem klangvollen Namen „Salve-in-terra“.

Hierbei wird das immerwährende Bedürfnis nach Gefühl und Zweisamkeit gestillt. „Salve-in-terra“ ist ein Gleiten, Schweben, Träumen und Fühlen in noch nie da gewesenen Dimensionen.

Der Gast geht auf Entdeckungsreise in die zauberhafte und sinnliche Welt der Berührung und erlebt die wunderbare Wirkung von Naturschlämmen mit vielen phantasievollen Zusätzen. Sanftes Wiegen im Cremepeeling macht aus der Berührung eine regelrechte Zeremonie, ein unvergessliches Hautpflegeerlebnis, das nicht nur allein genossen werden kann.

Natürliche Schlämme, kreiert aus Kräutern und Früchten, peelen und pflegen die Haut. Die Inhaltsstoffe wirken sich positiv auf Körper und Seele aus, verbessern die Durchblutung, befreien von Giftstoffen und verfeinern das Hautbild. Licht, Dampf und Musik lassen diese speziellen, hochwirksamen und sinnlich duftenden Bademedien aus der Natur zu einem neuen Spa-Erlebnis werden.

„Salve-in-terra“ setzt Zeichen – weg von gemeinsamen Einzelanwendungen ohne Kontakt zum Partner – hin zu einer aktiven Paarwellness, die mit Berührung nicht geizt – und doch ohne Behandlungspersonal die Intimsphäre wahrt.

Schwingungen wechselnder Musik auf einer Membranliege, eingehüllt in ein wohlriechendes Medium, das erotische Prickeln, den anderen „ganz pur“ zu erleben – und das alles in einem Pavillon, zwischen Licht und Duft.

Nach der Zeremonie spürt man nicht nur tiefe Erholung, sondern auch ein sensibilisiertes Bewusstsein, mit dem man dem Alltag wieder aufnahmefähiger und stressresistenter gegenübersteht.

Die Zweisamkeit neu beleben, ist ein spezielles Paarprogramm, bei dem „Salve-in-terra“ im Mittelpunkt steht. Bei einer Doppelblind-Massage in einer kleinen Suite erwartet die Gäste das nächste Verwöhnerlebnis. Mittels Walkhölzer und einer speziellen Massage-, Klopf-, und Streichtechnik werden Meridiane sowie Akupressurpunkte gezielt angesprochen und Muskelverspannungen lösen sich. Dauerbedampfte Salz-Kräuter-Balls massieren den Körper. Immer im Wechsel mit heißen Kompressen, so löst sich das Salz in feinste Salzkristalle auf und verteilt sich in zartem Solenebel auf der Haut. Diese mental sehr tiefgreifende Anwendung führt zu tiefer Entspannung mit sanftem Ausklang durch langsames Zurückholen in die Welt der Sehenden.

Eine Gesichtsbehandlung löst Anspannungen und gibt ein strahlend frisches Aussehen. Durch eine Kräuterpackung, die den Bauch sanft erwärmt, entsteht ein unendlich schönes Geborgenheitsgefühl. Mit einer speziellen Massagegrifffolge aus dem „chinesischen Gesichtsbad“ wird das Gesicht gepeelt. Den Abschluss bilden spezielle Pflanzenseren und eine kühlende enzymatische Cremepackung.

Weitere Inhalte des Programms sind ein Willkommens-Cocktail, ein Wohlfühl-Menü sowie die freie Nutzung des FunVital-Bereiches und der Saunalandschaft.

Apropos: Der lateinische Gruß „Salve“ bedeutet „Heil, Gesundheit, Ganzheit“.

Informationen unter www.bad-saarow.de

Schwingende Klänge in der Sauna

Bad Pyrmont geht mit ungewöhnlichen Konzepten in den Kur:Kreativ-Wettbewerb

Stellen Sie sich vor, die Sauna ist ein Konzertsaal! Oder noch besser: Es wird nicht einfach mit einem Handtuch gewedelt, sondern die Klänge von Instrumenten bringen die heiße Luft zum Schwingen. In Bad Pyrmont wird der wundersame „Klangaufguss“ demnächst auch regelmäßig angeboten. Gerade für Kurgäste und Wellnessgäste neben den Pluspunkten „Kur, Natur und Kultur“ ein weiterer Grund, das niedersächsische Staatsbad mit jahrhundertealter Tradition zu besuchen.

„Nach dem ersten Aufgießen fächeln wir den Gästen die Luft mit Klängen eines Gongs zu, dessen Schwingungen körperlich eher an der Oberfläche zu spüren sind“, erklärt der Musiker Christian Bollmann den Ablauf des von ihm entwickelten Klang-Aufgusses. „Nach dem zweiten Aufguss gehen wir mit dem Didgeridoo durch die Kabine, dessen Klänge tiefer gehen und körperlich bis ,auf die Knochen‘ zu spüren sind wie eine feine Klangmassage.“ Danach bringen seine Partnerin und er große mit Wassers gefüllten Klangschalen zum Klingen. „Die Töne dieser Klangschalen werden durch das Wasser moduliert und ihre Schwingungen erreichen die Herzebene.“

Christian Bollmanns’ musikalische Lebensreise hat mit Songs und Jazzmusik begonnen, die er nach dem Musikstudium durch Stockhausens experimentelle Musik und Performances (bis hin zu Circus Roncalli) erweiterte. Mittlerweile ist er Spezialist für Obertongesang, Klang-Konzerte und „Wassermusik“ im wahrsten Sinne des Wortes. „Gegen Ende des Klang-Aufgusses gehen wir mit Zimbeln durch die Sauna, das sind kleine tibetische Metallteller, die man gegeneinander schlägt, manchmal stimmen wir auch selbst den Obertongesang an ….“. Auch Gäste, die solche Musik normalerweise nicht hören, seien fasziniert von der Wirkung der Schwingungen auf den Körper.

Kein Wunder, dass die Thermen-Konzerte in der Pyrmonter Hufeland-Therme (der nächste Termin ist der 16. März 2009) bei den Gästen starken Zuspruch finden. Jeder, ob alt oder jung, ist begeistert von den Wasser-Konzerten, bei denen auch Wasser-Instrumente im Wasser gespielt werden und die Klänge sich direkt auf die Badenden übertragen. Und wenn die Gäste dann noch selbst singen, kommt das ganze Thermenwasser zum tanzen!

Kraft aus der Erde tanken

Wer statt des Wassers das Element der Erde für seine Entspannung, sein „Zu-sich-kommen“ bevorzugt, der kann ein solches ebenso ungewöhnliches Angebot in Bad Pyrmont wahrnehmen. Bereits in Ausgabe … beschrieben wir das Naturerlebnis als eines der ersten Wellness-Erlebnisse. Manch einer geht ja heimlich „einen Baum umarmen“ und schämt sich vielleicht noch solcher Emotionen. Der Kurs „Entspannen an unseren Kraftorten“ macht solchen Zusammenhang bewusst: Der Dialog mit der Natur soll hier gesucht werden. Kein Wunder, kann man hier ja in der Landschaft wandeln, die bereits Goethe als … beschrieb. Auch die zahlreichen Quellen spielen eine große Rolle, denn sie lassen den Spaziergänger spüren, wie die Kraft der Erde durch das Wasser nach oben dringt.

In den Kurs sind Yoga-Übungen (keltisches Yoga) integriert, die zur Entspannung beitragen, geführte Spaziergänge zu diesen besonderen Orten des ….  sowie die Entspannung in der Hufeland-Therme am Abend, wo man diese Erlebnisse in der Wellnessanlage auf sich wirken lassen kann. „Geomantie“ heißt dies Zauberwort, und manch einer, der anfing, sich mit dem Thema „Kraft durch die Natur“ zu beschäftigen, wird diese Faszination nicht mehr los.