Schnupperkurs in Sachen Moor
Die heiss+kalt-Gewinner des Moorwochenendes in Bad Nenndorf berichten.
Ein Moor-Wochenende, was ist das denn? 390 Leserinnen und Leser von heiss+kalt wollten es gerne wissen - Daniela und Uwe Haberland aus Magdeburg waren die glücklichen Gewinner. heiss+kalt fragte sie nach ihren Eindrücken aus dem Kurort.
„Das war ganz witzig“, berichtet Daniela Haberland, „wir haben eine offene Badekur gemacht und in der Ostseetherme Ihr Magazin im Warteraum gefunden.“ Es waren orthopädische Probleme, die das Ehepaar zur Badekur im Sommer bewogen hatten und das Moor-Wochenende war die geniale Ergänzung. „Wir waren kaum eine Woche zu Hause, da kam die Nachricht, dass wir gewonnen hatten!“
Bereitwillig berichten sie von ihren Erfahrungen in Bad Nenndorf: „Wir haben die Zeit optimal genutzt, bereits am Freitag, aber auch am Sonntag waren wir in der Landgrafen-Therme“. Die Haberlands kennen viele Thermen in ganz Deutschland, aber diese hat sie besonders begeistert. „Mir gefiel die Therme von der Anlage her: Die Innenbecken waren gerade nachts schön beleuchtet, gut temperiert und ein gemütliches Ambiente darum herum. Schön auch, dass alle Bereiche ruhig und für sich abgeschlossen sind – da werden wir auch so einmal hinfahren, denke ich.“
Spannend war natürlich das Baden im Naturmoor. Aller Kurerfahrung zum Trotz hatten die beiden noch nie Naturmoor-Vollbäder kennengelernt. Im brandneu renovierten Moorbadehaus erhielten sie nicht nur ein gemeinsames Bad in zwei Moorwannen, sondern auch noch kostenlos eine Gesichtsbehandlung und ein eine Massage. „Ganze zweieinhalb Stunden haben wir im Moorbadehaus verbracht, bestens betreut von zwei Mitarbeiterinnen!“ Das Ergebnis war wunderbare Entspannung, eine positive Wirkung auf Rücken und Gelenke und die Kur an der Ostsee konnte so aufgefrischt werden.
Bad Nenndorfs Tradition als Kurort mit den Heilmitteln Sole, Moor und Schwefel ist schon Jahrhunderte alt – das erste Moorbad nahm man dort in der Zeit Napoleons. Napoleons Bruder hatte die Badeärzte inspiriert, denn in Frankreich kannte man das „Schlammbaden“ bereits. Man ist mit gutem Grund stolz auf diese Geschichte! Und so bleibt der Name „Moorbadehaus“ auch erhalten, obwohl sich hinter dem Namen heute eine moderne Medical Wellness-Einrichtung mit Wohlfühlambiente verbirgt.
„Viele Gäste kommen seit Jahren wegen der positiven Wirkung des Moores bei rheumatischen Beschwerden nach Bad Nenndorf. Sie waren glücklich, dass das Moorbadehaus wieder renoviert aufgemacht hat“, berichtet die Therapieleiterin Andrea Niemann. „Die Atmosphäre ist von den Gästen sehr positiv aufge- nommen worden, gerade die von Naturstein und Holz geprägte Innenarchitektur, die Ruheräume und die Möglichkeit, zwischen den Anwendungen Getränke zu genießen. Besonders gelobt wird auch die exklusive Behandlung durch die Mitarbeiter.“
Besonders schick: Heute kann man oder frau die Kuranwendungen direkt mit kosmetischen Behandlungen kombinieren, gerade auch für Paare eine ideale Kombination. „Hier ist es uns wirklich gelungen, das klassische und medizinische Know-How der Moor-Anwendungen mit Wohlfühlen und Schönheit zu verbinden!“, so Andrea Niemann.
Die heilsame Kraft des Moores wird bei degenerativen oder chronischen Wirbelsäulen- und
Gelenkerkrankungen angewendet, auch bei Nervenentzündungen bis hin zu Hautproblemen, denn die Haut wird gut durchblutet. Die biologischen Bestandteile des Moores - Huminsäuren, Spurenelemente u.v.m. - spielen eine große Rolle in der Anwendung im gynäkologischen Bereich, unter anderem bei Zyklus- störungen, Wechseljahresbeschwerden sowie Sterilität. Die Anwendungen im Moorbadehaus sind auch über den Online-Shop zu buchen.
www.moorbadehaus.de
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