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Flexibel und individuell:

WellnessPartner bieten Service aus einer Hand

Die Kundin möchte eine Sauna im Badezimmer. Zur Verfügung stehender Platz: 1,5 Quadratmeter in einem Raum mit Dachschräge. Ist das möglich? Kein Problem – individuelle Lösungen sind eine Stärke von Ulrich Müther. Der Geschäftsführer der Anton Müther Saunabau GmbH in Haltern am See erfüllt so gut wie jeden Sonderwunsch. Dabei greift er auf ein Netzwerk von Experten zurück, das er selbst ins Leben gerufen hat: Die WellnessPartner, das ist eine bundesweit einmalige Kooperation von zehn Handwerksgewerken. Mit ihrem „Service aus einer Hand“ bieten sie privaten Auftraggebern, aber auch Planungsbüros wertvolle Unterstützung, indem sie beispielsweise bei der Errichtung eines Gebäudes den kompletten Sauna- und Wellnessbereich übernehmen – und das von A bis Z. Durch ihren Zusammenschluss haben die WellnessPartner zahlreiche Kompetenzen gebündelt. Zum Team gehören Fliesenleger, Maler, Bauunternehmer, Schwimmbadbauer, Landschaftsgärtner, Lehmputzer, Heizungsbauer, Innenausbauer, Elektrotechniker und Tischler. 

Die Handwerker koordinieren sämtliche Arbeiten untereinander, und der Kunde hat nur einen Ansprechpartner – meistens ist das Ulrich Müther. Als gelernter Tischler, Architekt und Diplom-Wirtschaftsingenieur bringt der 55-Jährige ein hohes Maß an handwerklichem, planerischem und gestalterischem Fachwissen mit. Vater Anton Müther hatte bereits 1958 als einer der ersten mit dem Saunabau begonnen. Heute beschäftigt das Unternehmen 20 Mitarbeiter, darunter zwei Tischlermeister in der Produktion, um die sich der Chef nicht mehr zu kümmern braucht.




Foto:
Gartensauna

 

 



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Dusch-Dampf-Kabine


„Wir sind für alles offen und äußerst flexibel, betont der 55-Jährige. Gearbeitet wird mit sehr viel Handarbeit – ausgefallene Wünsche gibt es auch im Saunabau nicht „von der Stange“, wie beispielsweise der Einbau einer Schwitzkabine unter einer Dachschräge. Oder die Saunatür mit Holzgriff innen und exklusivem Türöffner aus Edelstahl von außen. Ein Kunde ließ sich ein Fenster in der Sauna auf Augenhöhe einbauen und davor einen Flachbild-Fernsehschirm installieren. Gefragt sind auch Schwitzkabinen, die speziell auf die Bedürfnisse älterer oder behinderter Menschen zugeschnitten sind: Dort gibt es Griffhilfen in der exakt benötigten Höhe, oder es wird zum Beispiel das Licht heller, bis der Saunierende bequem Platz genommen hat und anschließend automatisch wieder gedimmt. Gefragt sind zudem moderne LED-Lichtsysteme oder Klangkörper im Schwitzraum. Keine Seltenheit ist es, dass ein Kunde satinierte Ganzglastüren mit Ornamenten möchte, die genau auf die bereits vorhandenen Bordüren im Bad abgestimmt sind. Ebenfalls kein Problem ist es, die Schwitzkabine passend zum Bad zu verfliesen. 

Im Bereich der Gestaltung arbeiten die WellnessPartner mit Studenten der Fachhochschule für Design in Münster zusammen. Auch kooperieren sie mit der Hamburger Innenarchitektin Lore Gellersen, die ausgefallene Planungen übernimmt und bei der Konzeption unterstützt. Dass die WellnessPartner den Nerv der Zeit treffen, zeigte schon ihr erster Auftritt bei der aquanale, Messe für Sauna, Pool, Ambiente, in Köln 2003. Im wachsenden Markt häuslicher und öffentlicher Wellness-Oasen überzeugten sie mit ihrem Konzept und wurden mit zahlreichen Aufträgen belohnt. Auch nach der Fertigstellung eines Projektes sind die WellnessPartner für ihre Kunden als Berater und Problemlöser immer erreichbar. 

Ein „heißer Draht“ direkt zu den finnischen Säge- und Hobelwerken garantiert Müther den Einkauf der Rohprodukte für Saunen höchster Qualität. Daraus ergeben sich Kostenvorteile, die an die Kunden weitergegeben werden. Über das Internet kommt Müther europaweit an Auftraggeber, die sonst unerreichbar für ihn wären – und diese an ihn: zum Beispiel ein Mailändern Unternehmen, das per E-Mail um ein Angebot für eine größere Wellnessanlage gebeten hat. 

Die WellnessPartner sind für Müther das „Tüpfelchen auf dem i, weil die beteiligten Firmen wie ein Großunternehmen auftreten können, ohne ihre Selbstständigkeit aufzugeben“. Das funktioniere aber nur, wenn die Partner kooperations- und netzwerkfähig seien. Wichtig sei auch die Beobachtung des Marktes, um Trends rechtzeitig zu erkennen. Hoch im Kurs lägen derzeit Saunahäuser aus Keloholz. Um dem großen Bedarf gerecht zu werden, richtete Müther eigens ein großes Keloholzlager ein – wahrscheinlich das einzige in Europa. Aber wenn es unbedingt Olivenholz sein muss, wie unlängst eine Kölner Architektin wünschte, ist auch das für Müther kein Problem.

Weitere Informationen unter www.muether.de

 

 
 
 
eines Gebäudes den kompletten Sauna- und Wellnessbereich