Wellnessgetränk Mineralwasser: Fit-Macher und Schönheitselixier
Die Seele baumeln lassen, tief durchatmen, entspannen, sich Gutes tun: Der Begriff Wellness ruft viele schöne Assoziationen hervor und ist ein wichtiger Trend in der heutigen Stress-Gesellschaft. Termindruck, Unsicherheiten und Hektik lassen bei vielen den Wunsch aufkommen, öfter mal innezuhalten und zu genießen. Der Begriff Wellness setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern Wellbeing und Fitness und meint: genussvoll gesund leben – sich wohl fühlen, Spaß haben und in einer guten körperlichen Verfassung sein. Also auch Harmonie von Körper und Seele, Entspannung und Genuss.
Ein Wellness-Wochenende, eine Beautybehandlung oder ein Besuch in der Sauna tun gut und steigern das Wohlbefinden. Auf lange Sicht ist es mit kurzen Entspannungsinseln aber nicht getan. Wahre Wellness kommt von innen und fängt mit der richtigen Einstellung an – mit der Entscheidung, mehr für sich zu tun. Spaß haben, lachen und eine optimistische Lebenseinstellung wirken wahre Wunder. Aber natürlich findet Wellness nicht nur im Kopf statt. Auch viel Bewegung und eine gesunde Ernährung sind wichtig.
Richtiges und genussvolles Essen und Trinken haben einen entscheidenden Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden. Reichlich Vitamine und Mineralstoffe stärken die Abwehrkräfte und bringen den Körper in Form. Zudem schützen sie die Zellen und wirken so dem Alterungsprozess entgegen. Eine gesunde Ernährung macht also nicht nur fit, sie ist auch der Schlüssel für eine attraktive und junge Ausstrahlung.
Besonders wichtig ist ausreichendes und richtiges Trinken. Schon ein leichtes Flüssigkeitsdefizit bewirkt, dass der Nährstoff- und Sauerstoff-Transport zu den Zellen nicht mehr richtig funktioniert. Die Folge: Müdigkeit, Leistungsabfall und eine verminderte Konzentrationsfähigkeit. Fehlende Mineralstoffe können außerdem Stresssymptome wie Kopfschmerzen und Nervosität hervorrufen.
Ideal für das tägliche Wellness-Programm ist daher natürliches Mineralwasser. Es schmeckt gut, wirkt erfrischend und belebend und versorgt den Körper mit lebenswichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Diese haben ganz unterschiedliche Funktionen für den Körper: Magnesium beispielsweise ist wichtig für Nerven und Muskeln, Calcium für gesunde Zähne und Knochen und Natrium zum Ausgleich des Wasserhaushalts beim Sport. Mineralstoffe und Spurenelemente sind aber nicht nur wichtig für die Fitness – sie machen auch schön. So sorgt Calcium für schöne Haare und Fingernägel und Magnesium ist ein natürlicher Stress- und Faltenkiller. Das Spurenelement Sulfat unterstützt obendrein eine straffe und frische Haut. Aus der Vielfalt der Mineralwässer können Wellnessfans das Mineralwasser wählen, das am Besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.
Kasten:
Wasser ist nicht gleich Wasser
Der Verbraucher kann heute aus rund 500 Mineralwässern und 70 Heilwässern sowie mehreren Quell- und Tafelwässern wählen. Worin unterscheiden sich nun die verschiedenen Wassergattungen?
Natürliches Mineralwasser
- reines Naturprodukt
- stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen
- von ursprünglicher Reinheit
- enthält von Natur aus Mineralstoffe
- muss direkt an der Quelle abgefüllt werden
- benötigt eine amtliche Anerkennung (als einziges Lebensmittel in Deutschland)
- kontinuierlich kontrolliert nach den Vorschriften der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung
Natürliches Heilwasser
- stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen
- von ursprünglicher Reinheit
- enthält von Natur aus Mineralstoffe
- muss direkt an der Quelle abgefüllt werden
- vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkung
- erhält eine amtliche Zulassung, wenn die Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen wurde
Quellwasser
- stammt wie Mineralwasser aus unterirdischen Wasservorkommen
- wird am Quellort abgefüllt
- hat in seiner Zusammensetzung allen Kriterien zu genügen, die für Trinkwasser vorgeschrieben sind
- benötigt keine amtliche Anerkennung
Tafelwasser
- ist kein Naturprodukt, sondern ein künstlich hergestelltes Produkt, das meist aus Trinkwasser als Grundsubstanz und weiteren Zutaten besteht, zum Beispiel Meerwasser, Sole, Mineralstoffen und Kohlensäure
- darf nicht auf eine bestimmte geographische Herkunft hinweisen. Angaben über die chemische Zusammensetzung sind nicht erlaubt.
- kann an jedem beliebigen Ort hergestellt und abgefüllt werden
- darf in Kanistern, Fässern oder Schläuchen gelagert werden
- darf in seinem Namen weder den Begriff "natürlich" enthalten, noch einen Brunnen- oder Quellnamen tragen
- bedarf keiner amtlichen Anerkennung
Leitungswasser
- wird in Deutschland zu etwa zwei Dritteln aus Grundwasser und zu etwa einem Drittel aus Oberflächenwasser (Seen, Talsperren, Uferfiltrat von Flüssen) gewonnen; es kann daher zahlreichen Umwelteinflüssen ausgesetzt sein.
- kann zur Aufbereitung – gemäß Trinkwasser-Verordnung – mit einer Reihe von Chemikalien behandelt werden
- wird nach Kriterien der Trinkwasser-Verordnung kontrolliert, bevor es von den Wasserversorgern ins Rohrnetz eingespeist wird
- Legt bis zum Verbraucher häufig noch einen kilometerweiten Weg durch das städtische Rohrsystem zurück
Kasten:
Was sagt das Etikett?
Das Etikett ist eine Art Visitenkarte für das natürliche Mineralwasser.
Darauf stehen alle wichtigen Informationen:
• der Name der Quelle und der Ort der Quellnutzung
• die genaue Verkehrsbezeichnung: „Natürliches Mineralwasser“
• der Kohlensäurecharakter von still bis klassisch lebhaft
(gegebenenfalls mit Behandlungshinweis: zugeführt oder
entzogen)
• das Mindesthaltbarkeitsdatum
• ein Analysen-Auszug mit den charakteristischen mineralischen
Bestandteilen
• die Angaben zu Eisen/Schwefel-Entzug, falls angewendet
• der Name des Brunnenbetriebs oder des Importeurs/Vertriebs
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