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aus "heiss+kalt" - dem Magazin für Wellness und Sauna , dem Printpedant zu www.saunasauna.de:


 

 

Wir berichteten über die Unterschiede zwischen den Mineralwassertypen und das Trinken vor und nach dem Saunabad.

Diesmal beschreibt Dipl.oec.troph. Anja Krumbe die Mineralstoffverluste durch das Saunabaden, die Funktion von Mineralstoffen und was man dagegen tun kann.

 

Mineralstoffe – Winzige Helfer mit riesiger Leistung

Mineralstoffe sind wie die Vitamine lebensnotwendige Substanzen. Sie müssen täglich mit der Nahrung zugeführt werden, weil der Körper sie nicht selber herstellen kann. Mineralstoffverluste, die z. B. durch das Schwitzen in der Sauna bedingt sind, müssen zusätzlich ausgeglichen werden. Doch ein Mangel an Mineralstoffen muss nicht sein. Eine gezielte Auswahl von Lebensmitteln kann die Versorgung maximieren, und schonende Zubereitung kann die Verluste minimieren. Mangelzustände wie Muskelkrämpfe oder Osteoporose können so verhindert werden.

Mengenelemente und Spurenelemente

Je nachdem, wie viel der Körper täglich an Mineralstoffen aufnehmen muss, um alle lebensnotwendigen Funktionen aufrecht zu erhalten, unterscheidet man zwischen Mengen- und Spurenelementen. Von Mengenelementen müssen mehr als 100 Milligramm pro Tag aufgenommen werden. Für Spurenelemente liegen die benötigten Mengen darunter. Zu den Mengenelementen gehören zum Beispiel: Natrium, Calcium, Magnesium und Kalium. Eisen, Fluor, Jod und Zink dagegen zählen zu den Spurenelementen, sie sind jedoch nicht weniger wichtig.

Für Struktur und Funktion

Ob viel oder wenig, Mineralstoffe besitzen entscheidende Eigenschaften, die für den Körper lebensnotwendig sind. Sie dienen als Bausteine für das Skelett und geben dem Körper so seine Struktur. Sie sorgen aber auch für einen reibungslosen Ablauf der Stoffwechselfunktionen. Egal ob Reizleitung an den Nervenenden, Muskelfunktion, Wasserhaushalt oder Blutgerinnung, nichts geht ohne Mineralstoffe. Jede Zelle des Körpers, aber auch Hormone und Enzyme, die alle wichtigen Stoffwechselvorgänge steuern und regeln, sind auf die Versorgung mit Mineralstoffen angewiesen. Mineralstoffe sind sozusagen verantwortlich für die Physik und Chemie des Menschen. Zwerge mit einer Riesenwirkung. Ein Mangel kann sich daher auch relativ schnell bemerkbar machen. Nächtliche Wadenkrämpfe sind zum Beispiel nicht selten ein Hinweis auf einen Magnesiummangel.

Ein Mehr an Bedarf

Besonders Saunagänger sind relativ schnell von einem Natrium-, aber auch Magnesiummangel betroffen, wenn sie ihre Schweißverluste nicht entsprechend ausgleichen. Natrium geht dabei mengenmäßig am meisten über den Schweiß verloren. Krämpfe und körperliche Schwäche können die Folge sein. Ältere Menschen, die ihre Lebensmittelauswahl häufig einschränken, können ebenso leicht von einem Mangel betroffen sein. Alkoholkonsum zehrt außerdem an der Mineralstoffversorgung.

Mineralstoff-Lieferanten

Umso wichtiger ist eine mineralstoffhaltige Ernährung. Da der menschliche Körper selbst keine Mineralstoffe herstellen kann, muss er diese durch Nahrung und Flüssigkeit regelmäßig aufnehmen. Generell sollte versucht werden, den Bedarf mit einer vielseitigen Kost zu decken, und nur wenn ärztlich empfohlen, auf Präparate zurückzugreifen.

Eine vielseitige und ausgewogenen Ernährung mit viel Getreide und Vollkornprodukten, frischem Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukten, aber auch Fleisch und Fisch helfen dabei.

Mineralstoffe zum Nullkalorientarif

Eine gute Alternative beziehungsweise Ergänzung ist die Versorgung mit Mineralstoffen aus Mineralwasser. Im Mineralwasser liegen die Inhaltstoffe in gelöster Form vor und können so vom Körper gut verwertet werden und das ohne Kalorien. Um die Natriumverluste durch das Schwitzen auszugleichen, sollte das Mineralwasser mindestens 200 Milligramm Natrium pro Liter enthalten. Magnesiumverluste lassen sich mit Mineralwasser ausgleichen, dass mindestens 50 Milligramm Magnesium pro Liter enthält. Ein weiterer Vorteil des Mineralwassers: Man versorgt sich gleichzeitig mit Flüssigkeit – die ja beim Saunieren reichlich verloren geht – was für ein gutes körperliches und geistiges Wohlbefinden ebenso wichtig ist.

Weitere Informationen:

Informationszentrale Deutsches Mineralwasser

www.mineralwasser.com

 

 

 
 
 
 
 
     
 
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