Saunazielgruppen / Generation 55 plus
30 Millionen Saunagänger in Deutschland
Saunabaden erreicht eine neue Rekordmarke: 30 Millionen Menschen – 17 Millionen Männer und 13 Millionen Frauen -gehen in Deutschland mehr oder weniger regelmäßig in die Sauna. Das hat eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Deutschen Sauna-Bundes ergeben.
Hauptgrund für das gestiegene Interesse ist das attraktiver gewordene Dienstleistungsangebot in den zirka 3.000 öffentlichen Saunabetrieben und der verstärkte Wunsch der Gäste, sich und ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun. Das Gros der Saunagänger sucht öffentliche Anlagen in Hallen- und Freizeitbädern sowie privatwirtschaftlich geführte Sauna- und Wellnessbetriebe auf. Ein erklecklicher Teil nutzt die Sauna in Fitnessstudios oder Zuhause.
Das im Vergleich zur letzten Marktbefragung des Verbandes deutlich gestiegene Interesse am Saunabaden scheint neben dem verstärkten Angebot an Wellnessangeboten vor allem mit einer wachsenden Bereitschaft der Menschen zur selbst finanzierten Gesundheitsvorsorgebegründet, um im anforderungsreichen Erwerbs- und Privatleben leistungsfähig und fit zu bleiben.
Eine allein schon aus demographischen Gründen immer wichtiger werdende Zielgruppe ist die
„Generation 50plus“. Die Umfrage und andere Untersuchungen machen deutlich, dass deren finanzielle Situation, Kaufkraft und Verhaltensmuster positiv mit der Bereitschaft korrespondieren, einen erheblichen Teil des verfügbaren Einkommens für qualitativ hochwertige Gesundheitsprodukte und
-dienstleistungen, Körperpflege sowie Kur- und Gesundheitsreisen auszugeben:
Ziel muss es daher sein, sich mit attraktiven, altersgerechten Angeboten schnell auf dieses wachsende Kundensegment einzustellen.
In ca. 10 Jahren wird ungefähr die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland über 50 Jahre alt sein. Diese wachsende Zahl älterer Menschen stellt eine zunehmend wichtiger werdende Konsumentengruppe dar.
Ein Markt mit reichlich Potential der allerdings behutsam erschlossen werden will.
Denn auch bei den Alten liegt, wie bei den jüngeren, das gefühlte Alter mindestens 10 Jahre unter dem gelebten.
Vorsicht daher mit „ Senioren Angeboten“. Diese werden garantiert nicht angenommen.“ Senioren wollen nicht als Senioren angesprochen werden“.
Stattdessen sollte der Nutzen einer Anwendung/ Maßnahme in den Vordergrund gestellt werden: „ für die reife Haut“ statt „ für Senioren“.
Die Angehörigen der Generation 60 plus verfügen heute in Deutschland über eine geschätzte Kaufkraft von 405 Milliarden Euro d.h. pro Kopf ergäbe das 19 900 € im Jahr und damit 800 € mehr als bei der so beliebten Zielgruppe der 40 – 49 jährigen.
55,6 % der Deutschen über 60 leben im Eigenheim. Das Geldvermögen pro Haushalt beträgt rein rechnerisch durchschnittlich 32 000 €.
In 33% dieser Haushalte ist oft noch ein Partner berufstätig.
26 % sind Alleinstehende der Mittelschicht.
22 % sind Arbeiterhaushalte mit eingeschränktem Finanzspielraum.
19 % sind Arbeiterhaushalte mit stark eingeschränktem finanziellem Spielraum.
Mehr als 80 % des verfügbaren Einkommens geben Ältere nach Angaben des Statistischen Bundesamtes für Konsumartikel aus. Den größten Posten macht hierbei der Bereich „ Wohnen“ aus.
Auch für die Gesundheitspflege wird zunehmend Geld ausgegeben. Ebenso für Mode, für Unterhaltung sowie für Reisen.
Zwischen 1995 und 2005 kletterte der Anteil der älteren Reisenden um 35 %.Rund 40% aller Reisen werden von über 50-Jährigen unternommen.
Anti Aging
Anti- Aging ist derzeit in aller Munde, kein Wunder , unsere Gesellschaft wird immer älter.
Jeder möchte alt werden ohne alt auszusehen oder alt zu sein. Daher ist „abwarten und alt werden“ nicht das richtige Rezept.
Anti- Aging verlangt von jedem die Bereitschaft aktiv zu sein um das gesteckte Ziel zu erreichen.
Anti-Aging setzt vor allem präventiv an, mit dem Ziel
,den Körper fit und gesund zu erhalten und sein Aussehen zu verjüngen, also das biologische Alter herabzusetzen. Dadurch entstehen mehr Lebenskraft und Lebensfreude, wodurch Attraktivität und Vitalität auch in der zweiten Lebenshälfte gesteigert werden.
Anti – Aging meint auch die günstige Beeinflussung beginnender und fortschreitender Alterungsprozesse mit ihren Folgeerkrankungen wie z.B. Herz – Kreislauf- (Herzinfarkt, Schlaganfall), degenerative Gelenk- und Wirbelsäulen- , Rheuma - und Krebs - Erkrankungen.
Wer sich ausgewogen ernährt, unter anderem mit viel Obst und Gemüse, Genussgifte meidet oder zumindest maßvoll konsumiert und sich viel an der frischen Luft bewegt, der hat schon einmal gute Chancen fit und gesund zu bleiben.
Zum Altern gehören viele Aspekte d.h. es gibt nicht eine bestimmte Ursache für das Altern, die beseitigt, den Prozess zum stoppen brächte.
Zu den wichtigsten Aspekten des Alterns zählen:
- Genetische Altern
Der Einfluss der Erbanlage auf die maximale Lebenserwartung ist durch zahlreiche Untersuchungen belegt
- Altern durch Lebensführung und Umwelteinflüsse
Es ist offensichtlich, dass eine dem Organismus angepasste Lebensführung zu einem gesünderen und längeren Leben beiträgt.
Körperliches und Geistiges Training, wenig Genussmittel, wenig Dauerstress, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung sind hierbei von großer Bedeutung.
Zu den negativen Umweltbedingungen, die den Alterungsprozess beschleunigen, gehören z.B. Strahlung, zahlreiche Chemikalien, Schwermetalle und Kunststoffe sowie (Verkehrs)- Lärm und Luftverschmutzung durch Industrie- und Verkehrsabgase.
- Biochemisches Altern
Wenn im Körper das Gleichgewicht zwischen oxidaktiven (den sog. freien Radikale) und antioxidativen Stoffwechselprodukten gestört ist, werden wir nicht nur Krank sondern dieser Zustand begünstigt ebenfalls den Prozess des Alterns. Die freien Radikale entstehen aber auch durch äußere Einflüsse wie Radioaktivität, UV- Licht oder Rauchen.
Körpereigene Enzyme sog. Antioxidantien sorgen normalerweise für das Gleichgewicht.
- Hormonelles Altern
Die mit zunehmendem Lebensalter verbundene Abnahme der Hormonproduktion fördert das Altern.
Anti- Aging Strategien
Wer diszipliniert lebt, Dauerstress und Exzesse in beide Richtungen, also ein Zuviel als auch ein Zuwenig, meidet, ausreichend schläft und sich neben der notwendigen Arbeit auch Ruhepausen gönnt, Körper und Geist dauernd, aber nicht übertrieben, trainiert, auf Nikotin verzichtet, Alkohol maßvoll genießt, wer sich ausgewogen ernährt mit viel Obst und Gemüse, der hat schon einmal gute Karten, ein hohes Alter bei befriedigender Gesundheit zu erreichen; diese allgemeinen Maßnahmen sind sicherlich am wichtigsten und eine Grundvoraussetzung für Vitalität und Gesunderhaltung bis in das hohe Alter, denn sie bieten vor allem den schon erwähnten Freien Radikalen, kräftig Paroli.
Wer andererseits auf sein normales Körpergewicht wenig achtet, mit falscher Ernährung seinen Darm lediglich als „Müllhalde“ benutzt, täglich 50 Zigaretten raucht und 1 Flasche Wein trinkt, wer in seiner Freizeit nur vor dem Fernseher sitzt und nur sein Auto bewegt, statt gelegentlich auch sein Fahrrad, wer also nur „sündigt“, der wird kaum seine ihm mitgegebene Lebenspanne erreichen, geschweige denn einigermaßen fit und gesund bleiben.
Spätestens ab dem vollendeten 40. Lebensjahr sollten die o. erwähnten einfachen Regeln durch eine persönliche Strategie zum Erhalt der körperlichen und geistigen Fitness ergänzt werden.
Hierzu können die verschiedenen Sauna und Bäderanwendungen einen wichtigen und wesentlichen Beitrag leisten.
Zielgruppen / Damen / Herren
Spezielle Angebote für Damen und Herren können die Palette der normalen Angebote erweitern. Hierbei ist neben dem möglichen Nutzen auch immer der notwendige Aufwand zu berücksichtigen.
Positive Effekte durch Imagegewinne (Medien), können unter Umständen den wirtschaftlichen Nutzen übertreffen.
Standart Angebote können zeitweise durch „Highlights“ ergänzt und aufgewertet werden.
Hierbei sind der Kreativität und der Fantasie (fast) keine Grenzen gesetzt.
Bei dauerhaften Angeboten steht naturgemäß der Faktor Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Bei allen Kalkulationen muss auch der Zeitfaktor für Vor- und Nachbereitung berücksichtigt werden.
Marketing
Unter Marketing versteht man die Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Unternehmensaktivitäten, welche darauf abzielen, durch eine konsequente Ausrichtung des eigenen Leistungsprogramms an den Wünschen der Kunden die absatzmarktorientierten Unternehmensziele zu erreichen. (nach B.Schubert)
Alle Produkte müssen natürlich verkauft werden. Nur der wirtschaftliche Erfolg garantiert auf Dauer den Fortbestand eines Unternehmens.
Aber auch für den Mitarbeiter ist es sinnvoll sich selbst und seine Arbeit
gut „ zu verkaufen“.
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