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Das Geheimnis der Saunasteine

Die ausgeklügelte Thermik des Helo-Ofens „Rocher“

Hitze ist nicht gleich Hitze. Das spürt man nicht nur bei schwülen Sommertemperaturen, sondern am intensivsten in der Sauna. Wo liegen die Unterschiede? fragt sich der Saunafan. Die unterschiedliche Feuchtigkeit der Luft und die verschiedenen Temperaturen kennt jeder. Dann gibt es die Unterschiede, die auf das unterschiedliche Holz (zum Beispiel Blockhaus im Vergleich zur Elementsauna) zurückzuführen sind. Viel wichtiger als die meisten denken, sind aber die Saunasteine.

Die Saunasteine gehören eng zum Ursprung jeder Badekultur. Beim steinzeitlichen Steinschwitzbad wurden die Steine im Feuer erhitzt und dann in das Erdloch getragen. Später wurde dieses Verfahren auf Räume aus Lehm (z. B. in Südamerika), aus Holz (in Nordeuropa und Russland) oder auch auf Tipi-Zelte wie bei den Indianern übertragen. Wer heute Schwitzzelt-Rituale besucht, kennt die besondere Hitze, die durch die heißen Steine im Zelt entsteht mitsamt ihrem mystischen Charakter.

Diese besondere Hitze wird heute in der Sauna nicht mehr im offenen Feuer, sondern im Saunaofen erzeugt. Die Helo-GmbH mit Hauptsitz in Finnland kann dabei auf jahrzehntelange Erfahrung zurückblicken und wird der echten Sauna-Tradition mit immer neuen Innovationen wie dem Ofen „Rocher“ (franz. = Felsen) gerecht.

In diesem werden die darin befindlichen Saunasteine genutzt, um die heiße Luft zu lenken. Die Hitze bahnt sich durch die Steine den Weg zu Wänden und Decke der Sauna, wo sie sich mit der Zellstruktur des Holzes verbindet und langsam als milde Wärme an die Sauna-Gäste abgegeben wird. Die Lavasteine speichern die Hitze und geben sie nach und nach ab. So vermischt sich die Hitze der Steine mit der langsam in Saunaraum zirkulierenden Brise.

Die Steinmenge ist mit einem Gewicht von über 100 Kilogramm beeindruckend. Sie ermöglicht die systematisch durchdachte Luftführung. Ohne Gehäuse geben die senkrecht angeordneten Edelstahl-Lanzen der Luxus-Ausführung ihre Hitze allseitig an die Steine, die Steine allseitig an die Luft ab, eine ausgeklügelte Thermik entsteht. Gerade ein Aufguss macht die Wirkung besonders spürbar, denn das Wasser wird durch kein Gehäuse von den Steinen abgehalten. Aus der Kelle in die Hitze der Steine geworfen, zischt es allseitig als Dampf durch den Raum. Für die Gäste entsteht ein ganz besonderes Sauna-Erlebnis – ein Schwitzerlebnis ähnlich wie das, das unsere Vorfahren wohl erlebt haben

Tipps für das Saunabaden im Sommer

Grundsätzlich ist es sinnvoll, das ganze Jahr hindurch regelmäßig in die Sauna zu gehen. Die Verbesserung der Immunabwehr bleibt nur so dauerhaft erhalten. Gerade in Hinblick auf die herbstliche Grippezeit ist es gut, mindestens drei Monate vorher schon regelmäßig die Sauna zu besuchen.

Bei sehr warmen Außentemperaturen: Vorsicht vor langen Sauna-Aufenthalten.

Ausreichend abkühlen ist doppelt wichtig – nach dem Saunabaden bei großer Wärme eine Weile im Schatten bleiben. Bei großer Hitze lange kalt abduschen und kalte Becken benutzen.

Bei schwüler feuchtwarmer Hitze: vorsichtig mit feuchtwarmen Bädern (Bio-Saunen etc.) umgehen, ggfs. ist trockene Hitze in der normalen Sauna leichter verträglich.

Bei warmem Wetter auch mit weiteren Überwärmungen vorsichtig umgehen: langer Aufenthalt im Thermalwasser, Whirlpool sowie starke körperliche Anstrengung.

Noch wichtiger als sonst, ist ausreichendes Trinken (Wasser, Apfelschorle, Früchtetees). Auch im Winter sollten nach drei Saunagängen ca. 2 Liter zusätzlich getrunken werden, in heißen Sommern kann noch mehr Flüssigkeit notwendig sein