Sauna und Schmerzen
Kann Saunieren dabei helfen, Symptome wie Rücken-, Kopf-, Bauch - oder Unterleibschmerzen entgegen zu wirken? Die Sauna ist durch Ihre Wechselreize, der Wärme in der Saunakabine, und dem nachfolgendem Kältereiz durch Abkühlung ein gutes Anspannungs- und Entspannungstraining für den Körper. Regelmäßiges Saunieren fördert nachweislich unsere Gesundheit und regt die Selbstregulationsfunktionen unseres Körpers an. Der Körper weist bei Funktionsstörungen unseren Körpers durch Schmerzen auf dessen Vorhandensein hin. Wärme- und Kältereize sind seit langer Zeit bewährte Mittel gegen Schmerzen. Es gibt bekanntlich viele verschiedene Arten von Schmerzen. Da wäre zum Beispiel der Spannungskopfschmerz, der sich durch lang anhaltenden dumpfen Schmerz auszeichnet und sich hervorragend in der Sauna lindern lässt. Ebenfalls bekannt ist uns die Migräne, die öfter bei Frauen auftritt. Sie zeichnet sich durch meist einseitigem, anfallartigem Kopfschmerz aus.
Befindet sich eine Migräne im Vorstadium und treten Symptome wie Blässe, Appetitlosigkeit u. Unbehagen auf, hilft ein Gang in die Sauna hervorragend.
Ist die Migräne bereits ausgebrochen, verschlechtert der Gang in die Sauna eher den Status und man sollte deswegen den Besuch der Sauna vermeiden.
Regelmäßigen Saunieren kann der Migräne allerdings schon vor den ersten Anzeichen entgegen wirken und dafür sorgen, das Sie erst kann nicht entsteht. Für genauere Informationen sprechen Sie bitte mit einem fachkundigen Arzt, denn es kann auch passieren, dass Sie durch den Gang in die Sauna Kopfschmerzen oder Migräne bekommen. Dann haben Sie wohl möglich falsch sauniert. Das kann zum Beispiel durch falsches Abkühlen oder zu langes Schwitzen in der Sauna vorkommen. Oder Sie haben zu wenig getrunken, und Ihr Körper ist dadurch ausgetrocknet, bzw. dehydriert.
Generell sollten Sie in der Sauna immer auf Ihr Wohlbefinden achten und auf sich auf keinen Fall zulange den Saunareizen aussetzen. Oftmals entsteht eine Migräne dadurch, dass man zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt. Saunieren Sie in diesem Fall kürzer, mit weniger Saunagängen und kühlen Sie systematischer ab. Auf jeden Fall ist beim Saunieren geraten, immer ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Muskelschmerzen entstehen meistens aufgrund von Verspannungen, verminderter Durchblutung oder gestörtem Abtransport von Abfallstoffen. Die Hitze in der Saunakabine kann hier Wunder wirken, da sich Muskeln durch den Wärmereiz in der Sauna hervorragend entspannen können.
Durch richtiges Abkühlen werden im Körper schmerzlindernde Endorphine frei gesetzt. Ebenso wirkt eine gut durch geführte Abkühlphase entzündungshemmend.
Bei chronischen Schmerzen die auf Fehlbelastungen oder Fehlhaltungen beruhen, ist es besonders gut den Gang in die Sauna mit einer Massage zu kombinieren. Es gibt allerdings auch einige Schmerzsymptome, bei denen der Gang in die Sauna nicht zu empfehlen ist. So sollte man bei Schmerzen, die auf akuten Entzündungsprozessen beruhen, nicht in die Sauna gehen, da sich diese durch den Wärmereiz verschlimmern könnten. Diese sind zum Beispiel aktivierte Arthrosen mit akuten Schmerzen, Arthritis und bestimmte aktive Rheumaformen.
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