Sauna und Ihre Wirkung auf Herz und Blutkreislauf
Sauna und Ihre Wirkung auf den menschlichen Körper ist breit gefächert und so wirkt Sie sich bei einem gesunden Menschen auch nachweislich gut auf Herztätigkeit und Blutdruck aus. So sorgt der Hitzereiz in der Saunakabine
dafür, das unser Pulsschlag um etwa 50 Prozent steigt, aber die entstandene erhöhte Herzfrequenz nicht so stark ist, dass sie einen kritischen Punkt erreicht. während der abkühlphase sinkt die Herzfrequenz schnell wieder und erreicht dabei sogar manchmal einen niederigeneren wert als den Ursprungspunkt.
Während des Saunierens schlägt das Herz kraftiger und ökonomischer und Herzkammern werden besser entleert als normalerweise. das Herz wird besser mit sauerstoffreichen Blut versorgt und Herzkranzgefäße weiten sich.
das ist auch der Grund , warum menschen nach Herzinfarkten nach der Vernarbung des betroffenen Gefäßes, also nach einiger Zeit der Genesung , der Gang in die Sauna empfohlen wird. Der Gang in die Sauna ist eben auch als sanftes Herz und Kreislauftraining anzusehen. Hingegen sich die Herzbelastung in der Sauna nur über ungefähr 50 bis 75 Watt beläuft, liegt Sie beim Erwärmungslauf an der frischen kalten Luft bei Werten bis zu über 225 Watt.
Durch die Erweiterung der Blutgefäße wird der periphere Widerstand geringer, der Blutdruck sinkt. Ein normaler Blutdruck verändert allerdings durch die Sauna kaum. Personen mit Bluthochdruck können jedoch eine deutliche Blutdrucksenkung feststellen. Bei zu niedrigem Blutdruck steigt dieser während des Aufenthaltes in der Saunakabine bis auf normale Werte an.
Die Wirkung des Fußbades
Während das Saunabaden hierzulande eine lange Tradition hat und sehr beliebt ist, ist die positive Wirkung des Fußbades oft unbekannt.
In nahezu allen Saunaanlagen besteht nach der Abkühlung die Möglichkeit, seine Füße in kleine Becken zu tauchen , die mit 40°C warmen Wasser knöchelhoch gefüllt werden. Warme Fußbäder unterstützen die Abkühlphase und helfen, die Körperinnentemperatur, die nach dem Saunabad leicht erhöht ist, zu normalisieren. Die Blutgefäße, die sich infolge der Abkühlung zusammengezogen haben, öffnen sich wieder und die leicht erhöhte Körperinnentemperatur kann so schneller ausgeglichen werden. Fußbäder sind also auch für das Gefäßtraining gut und sollte nach jeder Abkühlung genommen werden. Liegt die Wassertemperatur über 40 °C besteht allerdings die Gefahr, dass der Körper ins Schwitzen gerät und die gegenteilige Wirkung eintritt.
Eine der angenehmen Nebeneffekte des Fußbadens ist, dass die einzelnen Becken nah beieinander stehen und das Beieinandersitzen die Kommunikation fördert.
Wegen der Hygiene brauchen keine Bedenken zu bestehen, da durch den regelmäßigen Wasserwechsel eine ansteigende Verkeimung ausgeschlossen ist.
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