1. Richtig Saunieren: Gesunde Hitze für den Körper
Richtig Saunieren ist nicht schwer und schnell erlernbar, es müssen nur einige entscheidende Regeln befolgt werden, damit kein körperliches Unbehagen entsteht.
Ganz wichtig ist hierbei, dass Sie stets auf das eigene Körpergefühl achten und die Saunagänge dem persönlichen Wohlergehen anpassen. Schwindelgefühl,
Kopfschmerzen oder ein zu hoher Puls sind erste Anzeichen für eine Überbelastung
und müssen ernst genommen werden, damit das Saunieren keine negativen Folgen
hat. Gerade Anfänger sollten es daher lieber ruhig angehen lassen und mit einer
geringen Dauer der Saunagänge beginnen. Eine Spanne zwischen 6 und 8 Minuten
ist hier ideal, mit einer längeren Ruhepause im Anschluss. Auch die Höhe der
Temperatur sollte der persönlichen Konstitution angepasst werden, zu Beginn sind
50°-70° C Grad schonender für den Kreislauf und den Rest des Körpers. Die Sauna-Temperatur kann dann allmählich mit
der Gewöhnung angehoben werden, mit einer regelmäßigen Routine werden Werte
um 80°- 90° C Grad sehr gut verträglich. Auch den Wechsel von Heiß und Kalt sollten
Sie anfänglich gut dosieren, der Sprung ins eiskalte Becken ist nur erfahrenen Sauna-Gängern zu raten. Ein kaltes Fußbad oder partielles Duschen von den Gliedern zum Herzen hin, ist für den Beginn die behutsamere Abkühlung. Eine kleine Anzahl der Saunagänge ist ebenso ratsam, die Steigerung kann mit der Übung relativ rasch
erfolgen. Wenn Sie schon zum Beginn ganz aufmerksam auf Ihr eigenes
Körperbefinden achten, entwickelt sich ganz natürlich Ihre persönliche und vor allem gesunde Sauna-Routine.
Richtig Saunieren: Stärkung des Immunsystems und des Wohlbefindens
Um richtig Saunieren zu können und das individuelle körperliche Befinden zu fördern,
ist es nicht ratsam mit leerem Magen oder direkt nach einem üppigen Essen
in die Sauna zu gehen. Für ein natürliches Schwitzen ist nackt der beste Zustand,
die Hitze auf der bloßen Haut zu genießen ist viel angenehmer und befreiender
als durch ein Handtuch oder einen Bademantel. Da sich an diesem besonderen
Ort meistens alle unbekleidet aufhalten, muss sich hier keiner unnötig schämen.
Aus hygienischen Gründen ist das vorherige Abduschen Pflicht, gerade
in einer öffentlichen Anlage ist dies ein notwendiger Akt der Reinigung,
damit die Sauna nicht unnötig verschmutzt und zu einer Bakterienfalle wird.
Wenn Sie sich vor dem Betreten der Sauna gut abtrocknen, unterstützen Sie den Schweißprozess, da trockene Haut besser schwitzen kann. Im Vorfeld können
Sie Ihren Körper an die kommende Hitze mit einem warmen Bad für die Füße
gewöhnen. Beim Aufenthalt in der Sauna sollten Sie ein größeres Handtuch
als Unterlage benutzen, dies ist nicht nur wegen der Hygiene wichtig, sondern
auch ein Schutz vor zu heißen Sitzbänken. Die Temperatur in der Sauna steigt
erheblich auf den oberen Bänken, da die heiße Luft sich noch oben hin bewegt,
Anfänger sollten
lieber die unteren Plätze wählen und sich dann mit der Gewöhnung in der Sitzhöhe steigern. Ob Sie die Liegeposition oder das Sitzen bevorzugen ist Ihnen überlassen, entscheiden Sie sich am besten für die angenehmste Variante. Für Trainierte
sollte ein Sauna-Aufenthalt zwischen 8 und 12 Minuten dauern, allerdings nicht die 15 Minuten Marke überschreiten. Ein Aufguss erhöht die Wärmewirkung und kann mit ätherischen Ölen angereichert werden, die wohltuend sowohl für die Atemwege als auch für die
Haut sind. Während der Aufguss-Zeit herrscht die Regel, dass die Sauna
nicht verlassen oder neu betreten werden soll. Mit der abschließenden
Abkühlung nach der Erhitzung wird der gesundheitsfördernde Effekt erzeugt,
diese sollte stark genug sein, denn im Körper kann nur ein ausreichender Kältereiz Gutes bewirken. Nach dem Abkühlen ist Entspannung wichtig, der Organismus braucht seine Zeit
um all diese Schlüsselreize zu verarbeiten.
Am besten legen Sie sich richtig abgetrocknet in eine ruhige Ecke, richtig Saunieren verlangt außerdem zum Abschluss nach Ihrem letzten Saunagang nach einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr.
Kasia Mucha .
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