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Antworten auf die häufigsten Fragen zu Gesundheits-Aspekten des Sauanbadens


Rheumatische Erkrankungen von Muskeln und Gelenken

Auf rheumatische Erkrankungen wirkt sich Wärme grundsätzlich positiv aus, sie steigert die Durchblutung und regt dabei den Stoffwechsel im Hautgewebe an, auch tiefere Gewebestrukuren wie Muskeln, Gelenke und Sehnen werden erwärmt.

Bei der Abkühlung sollte der Rheumakranke etwas zurückhaltend sein und bei Verspannung des Rückens diesen nicht direkt unter den kalten Wasserstrahl halten. 

„Darum“, erläutert Prof. Conradi, „wird bei Fango- oder Moorbädern durch Einwickeln und Warmhalten während der Nachruhephase die zugeführte Überwärme möglichst lange im Körper gespeichert.“ Auch die Wärme in Infrarot-Kabinen werde so genutzt. (siehe Artikel auf S.…) Aber selbst einen Saunagang könne man in dieser Weise durchführen und sich nach dem Saunieren schön warm einpacken – immunstimulierend wie nach den Kaltreizen der Abkühlung wirke ein Saunagang dann natürlich nicht, aber entspannend für die Muskeln.

 



Foto: Felslandbadeparadies, Dahn

 





Ob und in welcher Weise Sauna auch bei akuten entzündlichen rheumatischen Erkrankungen möglich ist, müssen Sie mit Ihrem Arzt abklären. 

Verletzungen und Wunden

Bei Sportverletzungen können Heilungsvorgänge durch die leichte Überwärmung in der Sauna gefördert werden, bei Blutergüssen muss jedoch gewartet werden, bis die Gefäße wieder ganz geschlossen sind. Prof. Kleinschmidt: „Bei nässenden Wunden ist die trockene Saunaluft natürlich günstiger als die hohe Luftfeuchte im Dampfbad.

Foto: Röger-Sauna

 

Quelle: heiss+kalt 01-2006

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 
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