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Wellness lebt vom Kontakt zwischen Menschen

heiss+kalt befragte Christoph Hasenstab, einen der Geschäftsführer der Akademie für Wellness und Gesundheit und … die ….. nach den Berufsaussichten für Wellnesstrainer und die aktuellen Trends im Wellnessbereich.

Hasenstab: Grundsätzlich kann man sagen: Der Bedarf ist riesig. Je mehr sich der Bereich Wellness um Gesundheitsthemen und Prävention erweitert, desto größer wird er. Es gibt heute schon Programme für Jugendliche, Erwachsene oder Senioren, es gibt Betriebe, die sich vermehrt für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter interessieren – daher gibt es eine große Bandbreite an potentiellen Stellen und Arbeitsmöglichkeiten.

Was Wellnesshotels und -Betriebe angeht, merken die Betreiber, dass gut ausgebildetes Personal gerade für die Kundenbindung immer wichtiger wird. Wenn eine hohe Fluktuation unter den Mitarbeitern herrscht, wenn diese kommen und gehen, dann kann dies auch mit den Wellnessgästen passieren. Der persönliche Kontakt ist wichtiger, als viele glauben. Die Gäste achten nicht nur auf teure Saunakabinen und -anlagen. Das ist unsere Chance, da die bei uns ausgebildeten Wellnesstrainer ebenso ein Entspannungstraining wie einen Qui Gong Kurs leiten, eine Ernährungsberatung oder eine Wellnessmassage anbieten können.

Im Moment ist der unterschiedliche Standard an verschiedenen Schulen allerdings ein großes Problem, da sowohl die Teilnehmer als auch die späteren Arbeitgeber sich sehr genau nach der Art der Ausbildung erkundigen müssen. Die Bundesregierung hat diesen Klärungsbedarf erkannt und wird demnächst ein Curriculum herausgeben, so dass es sich danach um eine staatlich anerkannte Ausbildung handeln wird.

k+k: Hat sich der Begriff von Wellness in den letzten Jahren geändert?

Gayni:

Wir sind sehr positiv überrascht, wie tiefgehend das Verständnis von Wellness bei den Interessierten und Anbietern mittlerweile ist. Da geht es nicht nur um ein bisschen Massage, Wellnesspersonal hat heute immer mehr die Aufgabe, die Gäste in ihrem Alltagsverhalten zu unterstützen, ihnen zu helfen, ihr Leben aktiv in Richtung Gesundheit zu verändern. „Was kann ich für meine Gesundheit tun?“ ist für viele die wesentliche Frage. „Empowerment“ heißt hierzu das englische Zauberwort. Wellnessexperten haben daher seit kurzem auch den Begriff „Alltagstransfer“ als Qualitätskriterium für Hotels geprägt. Denn was nützt der schönste Wellness-Aufenthalt, wenn der Gast zu Hause wieder den gleichen Lebensstil führt wie vorher?

www.medi-wellness.de