| Was raten Sie Gästen mit niedrigem Blutdruck?
Prof. Conradi: „Bei niedrigem Blutdruck sollte man sich nicht zu lange in der Sauna aufhalten und hastiges Aufstehen vermeiden. Auch empfiehlt es sich, vor Verlassen der Schwitzkabine erstmal ruhig aufzusetzen. Das Blutdruckregelsystem hat ja eine Schwäche und ist anfällig gegenüber Überforderung.
Beim Abkühlen braucht dieser Gast keine Bedenken in Bezug auf das Tauchbecken haben, aber er sollte sich auch nicht überfordern und auf jeden Fall Auskühlung vermeiden. Es kommt nicht auf die Dauer der Abkühlung an, sondern auf den kalten Reiz.
Wichtig ist – gerade bei niedrigem Blutdruck – zwischen den Saunagängen temperaturansteigende Fußbäder durchzuführen wie vom Deutschen Sauna-Bund empfohlen, um immer wieder eine Feinregulierung zu erzielen.“
Quelle:
heiss+kalt, 01-2006
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