Sauna Suche

Sauna-Deutschland
Sauna-Österreich
Sauna-Schweiz
 
Rund ums Saunieren
Richtig saunieren
Mehr als Schwitzen
Frauen-Special
Ursprünge
Sauna-Typen
Anwendungen
Sauna-Archiv
   
Ratgeber
Saunabau
Infrarot
Massivholzsauna
Blockhaussauna
Saunaholz
Fass-Sauna
Gartensauna
Sauerstoffsauna
Saunasteuerungen
Aufgussmittel
Saunaofen
Saunasteine
Sauna-Einrichtung
Sauna-Renovierung
Dampfbad
Naturbadeteiche
Saunaliegen
Multifunktions-
Kabine
Saunazubehör
Consulting
Saunalicht
   
Marktplatz
Händlerverzeichnis
Sauna-Hersteller
Händlersuche
Sauna-Shop
Infrarot-Shop
Schwimmbad
Händler
Whirlpool-Shop
Weiterbildung
Betreiber-Shop
Hamam
   
Sauna Community
Der Sauna-Meister
Mitsaunzentrale
Gewinnspiele
Fachforum
   
Service
Sauna-Reisen
Sauna-Events
Buchtipps
Fachzeitschriften
Neueröffnungen
Newsletter
Wellness Reisen
   
Kunden-Login
Name:
Passwort:
Login | Sauna-Eintr.
 
Antworten auf die häufigsten Fragen zu Gesundheits-Aspekten des Saunabadens

Hautkrankheiten

Die intensive Durchwärmung von Haut und Unterhaut, erläutert Prof. Conradi, löse Reaktionen aus, die sich bei manchen Hauterkrankungen, darunter Akne, Schuppenflechte und Neurodermitis, positiv auswirken könnten. „Sowohl die Steigerung der Durchblutung und die Anregung des Stoffwechsels und damit die Verbesserung der Trophik, das heißt des Ernährungszustandes der Haut, als auch das vermehrte Schwitzen und die Anregung der Talgdrüsen sind Faktoren, die sich auf den Verlauf mancher Hauterkrankung positiv auswirken.“ Allein das Gefühl, sich in seiner Haut einmal wieder wohl zu fühlen, sei für viele Patienten schon wesentlich. 

Patienten mit Hauterkrankungen bedürften allerdings in erster Instanz der fachärztlichen Beratung und Behandlung, betont Prof. Conradi. Nicht jede Haut vertrage das Saunabaden. Wichtig sei in jedem Fall ein gründliches Abduschen des Schweißes nach dem letzten Saunagang. Bei entstellenden Hauterscheinungen sollten mit Rücksicht auf andere Badegäste eher Kleinsaunen als große Gemeinschaftssaunen benutzt werden.

 

Foto: Kissalis-Therme, Bad Kissingen

 

Foto:Wonnemar Ingolstadt


Diabetes 

Viele Diabetes-Kranke haben Bedenken, in die Sauna zu gehen: Beim stoffwechselsteigernden Saunagang kann sich trotz erhöhten Glukoseverbrauchs infolge des Flüssigkeitsverlusts durch das Schwitzen der Blutzuckerspiegel erhöhen. Neue Publikationen der Diabetes-Ratgeber raten aber durchaus zur Sauna. Gerade Diabetes-Kranke können von der positiven Wirkung auf die Haut profitieren.  

Diabetes-Kranke müssen jedoch einige Grundregeln einhalten: Besonders Insulin-pflichtige Zuckerkranke müssen daran denken, dass es in der Sauna zu einem Blutzuckerabfall kommen kann. Mindestens zwei Stunden sollten zwischen der letzten Insulingabe und dem Saunabesuch vergangen sein, zusätzlich wird empfohlen, vorsichtshalber einige Traubenzuckerdragees o. ä. mitzunehmen. Saunaneulinge sollten zwischen den Saunagängen den Blutzuckerspiegel messen, um zu erfahren, wie ihr Stoffwechsel auf die Hitze reagiert.  

Und was meinen die Finnen? Und wie gehen die Finnen mit Krankheiten und Sauna um? „Solange man noch Lust hat, in die Sauna zu gehen, kann man auch saunieren“ meint Ritva Müller, Vorstandsmitglied im finnischen Saunaverein. Sie selbst habe mit dieser Faustregel gute Erfahrungen gemacht. Im Ursprungsland der Sauna heißt es sprichwörtlich: „Wenn eine Krankheit nicht mit Sauna, Teer oder Schnaps zu heilen ist, ist sie tödlich.“

 

Kontra-Indikationen – Wann sollten Sie nicht in die Sauna gehen? 

  • bei aktuen fieberhaften Erkrankungen
  • bei venösen Gefäßerkrankungen (Thormbose) – evtl. in der Sauna Stützstrumpf tragen oder Bein mit feucht-kalten Umschlägen umwickeln
  • bei Epilepsie (evtl. den behandelnden Neurologen fragen)
  • nach Herzinfarkt (mind. die ersten drei Monate nach Infarkt abwarten)
  • bei Anzeigen für einen beginnenden Asthma-Anfall
  • bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen
  • bei Schilddrüsen-Überfunktion 

Bei anderen Krankheiten sollte vorher der Arzt befragt werden.

Foto: Caracalla-Therme, Baden-Baden

Quelle: heiss+kalt, 01-2006

 
 
 
     
 
Partner: