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„Meine Zeit ist mein Leben!“ – Beginn der Vortrags- und Seminarreihe von Stephan Siemens

h+k: Wie war die Resonanz auf Ihre Vortrags- und Seminarreihe?

Ich war positiv überrascht, wie viele Leute da waren und wie intensiv sie nach dem Vortrag diskutierten. In Recklinghausen wurde das Konzept „Meine Zeit ist mein Leben!“ von den Zuhörern direkt umgesetzt, indem sie über sich und ihre Erfahrungen sprachen. In Karlsruhe stand dagegen die Diskussion über meine Tipps im Vordergrund. In beiden Städten werden jetzt anschließend Seminare angeboten.

Wie unterscheidet sich der Workshop im Kurhaus von den Seminaren?

Der Vortrag informiert über den Ansatz von Burnout-Prävention. Die Seminare beschäftigen sich vertieft mit der dahinter stehenden Grundidee. Im Workshop im Kurhaus König in Bad Mergentheim lernen die Teilnehmer, die Methode praktisch kennen: Was kann man tun, um die Gefahr zu erkennen und sich zu schützen? Wie kann man sich aus der Arbeit wieder zurückgewinnen?

Burnout als Zeichen von Stärke

Von Stephan Siemens

Burnout führt man zumeist auf die Schwäche der Menschen zurück, wobei immer nur der Einzelne betrachtet wird. Aber es handelt sich um ein gesellschaftliches Phänomen, wie die steigenden Zahlen zeigen. Meine viele überraschende These ist: Burnout ist nicht ein Zeichen von Schwäche der Menschen. Im Gegenteil – die Ursache von Burnout besteht darin, dass die Menschen heute viel produktiver arbeiten als etwa Ende der sechziger Jahre. Bis dahin war die Arbeit in Unternehmen meist anhand von Maschinen und Anweisungen organisiert. Die Maschinen und genaue Anweisungen zeigten den Beschäftigten, was sie zu tun hatten. Damals waren nur bestimmte Seiten der Menschen an der Arbeit beteiligt, das schränkte ihre Produktivität sehr ein.

Heute wird die ganze Produktivität des Menschen gefordert. Die Beschäftigten arbeiten im Team und erhalten mehr Entscheidungsspielraum. Sie verfügen über mehr unternehmerische Funktionen zur gemeinsamen Bearbeitung eines bestimmten Marktsegments. Zusätzlich müssen sie gemeinsam eine bestimmte wachsende Gewinnmarge „generieren“. Sie kommen dadurch in eine Doppelrolle: Einerseits haben sie die Funktion des Mitarbeiters, andererseits die Funktion des Vertreters des Unternehmens gegen Andere und gegeneinander. Diese Rollen widersprechen einander. Es ist nicht leicht, sie zugleich zu handhaben. Daher verteilen sich im Team die Rollen je nach Situation: Mal vertritt Kollege A die Funktion des Unternehmers gegen die Kollegin B, mal umgekehrt. So schaukeln sie sich gegenseitig zu wachsender Produktivität hoch. Das macht einerseits zunächst vielen Freude, andererseits wird man dabei vollkommen vereinnahmt. Da diese Form der Arbeitsorganisation produktiver ist, setzt sie sich mehr und mehr durch. Sie führt viele Beschäftigte an den Rand der Erschöpfung. Emotionale Erschöpfung aber ist der Anfang von Burnout.

Phillip Wolter , (Medienkaufmann) , meint dazu : Bei einem Burnout ist ein Wellnesstag besonders geeignet. Einfach frei nehmen und den ganzen Tag ausspanenn am besten in der Wellnessanlage!

lassen Sie sich massieren, Gehen Sie in die Sauna und am Besten ein wenig Schwimmen. Das wirkt Wunder. Schauen Sie sich einfach hier auf der Seite ein bißchen um. Mit Sicherheit finden auch Sie in Ihrer Nähe eine geeignete Möglichkeit.